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Die Wirtschaft Brasiliens

Das Bruttoinlandsprodukt in Brasilien ist das das zweitgrößte nach den USA, und liegt noch vor Kanada. Wobei dies jedoch primär auf die hohe Bevölkerungszahl zurück zu führen ist. Legt man das BIP pro Kopf zugrunde, so steht Brasilien auf einem ganz anderen Rang. Doch das Land hat viel Potential: stabile politische Verhältnisse, eine gute Infrastruktur, reiche Rohstoffvorkommen, starker Export – gute Voraussetzungen, die sich in Wirtschaftswachstum widerspiegeln.

Die Industrie und der Dienstleistungssektor sind die wichtigsten Wirtschaftsbereiche in Brasilien. Die Landwirtschaft spielt heute hingegen eine eher untergeordnete Rolle, der Tourismus fast gar keine. Ein wichtiger Faktor ist der Export – vor allem in die Europäische Union und in die USA. Insbesondere Kaffee, Kakao, Früchte, Soja, Zucker und Eisenerz gehören zu den Exportgütern mit der größten Bedeutung.

Ein großes Problem ist die Kluft zwischen arm und reich und die mangelnde Infrastruktur und wirtschaftlichen Aktivitäten in den ländlicheren Regionen. Die Wirtschaft konzentriert sich auf die städtischen Großräume, und so ist in Brasilien auch eine Landflucht zu verzeichnen. Immer mehr Menschen ziehen in die Stadt, auf der Suche nach (besserer) Arbeit. Doch auch wenn diese gefunden ist, so leben viele Brasilianer oftmals an oder unter der Armutsgrenze.

Unternehmen in Brasilien

In Brasilien sind die größten Unternehmen mit der Erschließung der Ressourcen beschäftigt – sie kommen aus dem Bergbau, der Metallverarbeitung, der Erdölförderung. Aber auch zahlreiche ausländische Unternehmen haben sich in Brasilien angesiedelt. Volkswagen, Nestlé und Fiat sind nur einige Beispiele. So sind auch viele deutsche und europäische Fachkräfte internationaler Konzerne in Brasilien zu finden.


© tokamuwi / pixelio.de