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Brasilien - Natur und Klima

Geographisch gesehen gibt es in Brasilien einiges zu entdecken. Die Regenwälder des Amazonas, die viele Kilometer lange Küste am Atlantik, die zahlreichen vorgelagerten Inseln, die Savannen im Mittelwesten – Brasilien hat für jeden etwas zum Entdecken.

Der Amazonas
Der größte Fluss Brasiliens – und auch der Welt - nimmt eine große Bedeutung ein. Im Amazonas-Tiefland im Norden des Landes finden sich ausgeprägte Regenwälder. Der Amazonas fließt in den Atlantik, und wird von rund 10.000 Nebenflüssen gespeist. Auch diese sind nicht zu vernachlässigen: 17 dieser Nebenflüsse sind länger als 1.600km. Zum Vergleich: Der Rhein ist rund 1.200km lang.

Inseln
Vor der Küste Brasiliens liegen einige Inseln, die teilweise auch vulkanischen Ursprungs sind, andere sind im Weltnaturerbe aufgenommen. Die größte Insel Brasiliens jedoch liegt nicht im Atlantik, sondern im Fluss Amazonas: Marajó ist die größte Flussinsel der Welt und flächenmäßig größer als die Schweiz.

Das Klima Brasiliens
In Brasilien ist das Klima überwiegend tropisch, und unterliegt nur geringen jahreszeitlichen Schwankungen. Im Süden des Landes herrscht ein eher gemäßigteres Klima. Die Niederschläge könnten in Brasilien nicht unterschiedlicher sein: Während im Amazonas-Tiefland viel Regen und Überschwemmungen zu verzeichnen sind, gibt es andernorts auch Landstriche mit Dürrezeiten, die die die Existenz der Bewohner bedroht.

Die Tierwelt
Brasilien ist das artenreichste Land der Erde – doch viele Tierarten sind vom Aussterben bedroht, da ihr Lebensraum der Wald ständig schrumpft. Während zu den frühen Konolialzeiten Brasiliens noch 60% des Landes mit Wald bedeckt war, sind es heute vielleicht nur noch 30%. Vor allem in den regenreichen Regionen wie dem Amazonas-Tiefland oder dem südlich gelegenen Pantanal gibt es eine große Artenvielfalt im Tierreich.


© tokamuwi / pixelio.de